Schreiblehrling

Zeugs, Gedöns und Blabla

Podcasts IV

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Neulich in der Tagesschau:

Erstaunlich, dass es noch Menschen gibt, die nicht täglich Podcasts hören!

Ist natürlich gelogen, aber unterschreiben würde ich es trotzdem. Tatsächlich könnte ich die Hörschnipsel gar nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. Und auch wenn viele davon Klamauk sind, so kommt es doch einigermaßen regelmäßig vor, dass ich in irgendeinem Gespräch plötzlich sage: »Ach, da hab ich neulich in einem Podcast was drüber gelernt!« Ein großartiges, fantastisches Medium. Nicht ohne Grund macht auch Audible, Tochter von Amazon, jetzt in Podcasts.

Es ist Zeit für eine Aktualisierung meiner Podcast-Liste.

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Annäherungsversuche – früher und heute

Jeder flirtet anders. Neulich saß ich mit einigen Kollegen in einem Restaurant, da näherte sich ein älterer Herr unserem Tisch. Er deutete auf den „Saint-Tropez“-Schriftzug auf dem Oberteil einer Kollegin und sagte: „Entschuldigen Sie, dass ich Sie anspreche. Aber… waren Sie denn schon mal in Saint-Tropez?“ Sie antwortete höflich und die beiden kamen kurz ins Gespräch über Frankreich und die schöne Gegend, dann setzte er sich zurück an seinen eigenen Platz ein paar Tische weiter. Wir amüsierten uns ein bisschen über den Charmeur der alten Schule und dass er womöglich ein Millionär wie aus „Manche mögen’s heiß“ sei.

Modernere Flirts sehen ja ganz anders aus. Da wischt man hin und her und drückt damit seine Zustimmung oder Ablehnung aus – Tinder ist gemeint. Ich habe es selbst nie ausprobiert, aber die Sehnsucht anderer mit einem Finger wegwischen zu können, verspricht ein nie versiegender Quell an allem zwischen Sadismus, Voyeurismus und Nächstenliebe zu sein.

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Zwei Fäuste für ein Halleluja – Bud Spencer ist tot

Stimmt es, was in dem Internet gesagt wird? Dass das Jahr 2016 zu viele Größen dahin rafft? Wie dem auch sei: Bud Spencer prügelt sich nun auch im Himmel.

Ach, ich erinnere mich, als wenn es gestern gewesen wäre: Als Kind am Wochenende vor der Glotze zu sitzen, ähm, so nannte man damals mitunter ein Fernsehgerät, und den beiden Haudegen Bud Spencer und Terence Hill dabei zuzusehen, wie sie die Bösewichte dieser Welt übers Knie legten.

Meine Eltern hatten immer einen guten Blick darauf, welche Filme zu meinem Alter passten. Die netten Prügelfilme durfte ich aber schon ganz früh ansehen. Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass trotz der rohen Gewalt nie Blut floss und auch nie jemand starb – jedenfalls nicht zu offensichtlich.

Die beiden kämpften außerdem immer für das Gute. Auch wenn sie das manches Mal gar nicht vor hatten und eher aus Versehen in diese Rolle geschubst wurden. Und: Es gab wegen der witzigen Dialoge und Sprüche immer was zu lachen.

Zum Glück werden die Filme mit Bud Spencer und Terence Hill häufig wiederholt. Ich bin dann wieder Kind, lümmele auf der Couch herum und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn die Bösen ihre berühmten Ohrfeigen bekommen.

Mach’s gut, Plattfuß.


Übrigens: Der Podcast „Young in the 80s“ hat den beiden Fernsehstars eine komplette Folge gewidmet. Zwei Stunden Schwelgen in Erinnerungen! Ich kann nicht nur diese Folge, sondern den gesamten Podcast wärmstens empfehlen.

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