Der Mann in der Arena

Kürzlich zitierte jemand Theodore Roosevelt. Mir gefällt der Auszug seiner Rede, den ich hier ganz unkommentiert für sich selbst wirken lassen möchte.

It is not the critic who counts; not the man who points out how the strong man stumbles, or where the doer of deeds could have done them better. The credit belongs to the man who is actually in the arena, whose face is marred by dust and sweat and blood; who strives valiantly; who errs, who comes short again and again, because there is no effort without error and shortcoming; but who does actually strive to do the deeds; who knows great enthusiasms, the great devotions; who spends himself in a worthy cause; who at the best knows in the end the triumph of high achievement, and who at the worst, if he fails, at least fails while daring greatly, so that his place shall never be with those cold and timid souls who neither know victory nor defeat.


Munzees – ein „draußen-online-Spiel“

Seit einer Weile bin ich begeisterter Munzee-Freund. (Wer es nicht kennt: Hier ein Crashkurs.) Ich habe selbst ein paar Munzees angebracht und wenn ich unterwegs bin, werfe ich manchmal einen Blick auf die Karte und prüfe, ob es in der Nähe den einen oder anderen Strichcode zu scannen gibt.

Was ich so toll an dem Spiel finde, ist die Tatsache, dass man raus muss. Vom Sofa aus funktioniert es nun mal nicht, und es gab auch schon Tage, an denen ich mich bewusst auf die Suche nach Munzees gemacht habe – einige lassen sich nämlich mit einem schönen Spaziergang verbinden. So kommt man auch in seiner näheren Umgebung an Orte, die man sonst vielleicht nicht gesehen hätte.

Der Vorteil zum Geocaching ist für mich die Einfachheit. Ich brauche kein Gerät zur genauen Positionsbestimmung (wobei das iPhone das bestimmt inzwischen auch selbst kann) und brauche keine Rätsel lösen. Außerdem werden Munzees zwar nicht immer sofort sichtbar, aber auch nicht extrem versteckt angebracht, so dass man nicht ewig suchen muss. Ich mag das: Ein bisschen umgucken, sich hier und da auf den Boden legen oder irgendwo hin klettern, den Strichcode finden, scannen, freuen. In der Munzee-App werden gefundene Codes rot dargestellt und ich bin jedes Mal aufs Neue zufrieden, wenn wieder ein Pin von grün zu rot wechselt.

So habe ich also immer den einen oder anderen gedruckten Code dabei und klebe ab und zu einen irgendwo hin. Damit auch die anderen Spieler sich ein bisschen freuen können.

Update 20. März: Heute war ich wieder einmal unterwegs und wie jedes Mal ist mir aufgefallen, dass viele Munzees zu hoch angebracht sind. Nicht jeder von uns ist Basketballspieler und kann sich bis zu einem Schild in zweieinhalb Metern Höhe recken…

Alles auf Anfang

Heute bekomme ich einen neuen Internetanschluss. Es ist dieses Mal nicht nur ein Vertragswechsel, sondern es wird auch ein neues Kabel gelegt. Bisher hatte ich noch nie länger als ein-zwei Jahre Glück mit dem Internetdienstanbieter…

Ganz früher war es AOL, das war okay aber sehr teuer. Danach hatte ich einige Anbieter, die nach verbrauchten Minuten abrechneten, das war auch nicht der wahre Jakob. Es folgten der obligatorische Anschluss bei der Telekom (teuer mit ISDN für eine 20 qm-Wohnung), einer bei Freenet, einer bei 1 & 1 und nun wechsle ich zu Unitymedia. Hmm… ich glaube, ich habe einige vergessen.

Jeder Provider hat es bisher geschafft, mich sauer zu machen: Alles was ich will, ist eine funktionierende Internetverbindung. Sie muss nicht einmal besonders schnell sein, nein, sie soll bitte nur einfach nicht dauernd zusammenbrechen, ohne dass die Techniker wissen, warum. Es liegt auch nicht an der Wohnung, weil ich mittlerweile zwei Mal umgezogen bin. Wenn ich aber mit dem iPhone über’s 3G-Netz Videos schauen kann, was mit der DSL-Leitung nicht funktioniert, dann ist das schon eine sehr schwache Leistung.

Und so wanderte ich bisher von Anbieter zu Anbieter in der Hoffnung, irgendwann einmal „anzukommen“. Sollte es mit Unitymedia auch nicht funktionieren, bleibt mir noch Netcologne. Und danach… ja, dann werde ich wieder zur Telekom wechseln müssen und alles beginnt von vorne.

Drückt mir die Daumen.