Roads of Rome

Für iPhone und iPad gibt es unzählige Spiele: Karten-, Action-, Rätsel-, Abenteuer-, Sportspiele und so weiter und so fort. Ein Spiel aus der Strategie-Gruppe hat es mir nun schon bereits seit Monaten so angetan, dass ich es hier vorstellen möchte. Es handelt sich um „Roads of Rome“. Bisher sind zwei Teile erschienen, hoffentlich folgen noch viele mehr. (Das Spiel gibt es auch für Computer, aber dort habe ich es nicht getestet.)

Die Handlung ist schnell erklärt: Man befindet sich im alten Reich der Römer, die eine Straße durch unwegsames Gelände bauen müssen. Im ersten Teil kann der Bauleiter erst nach Fertigstellung der Straße um die Hand von Cäsars Tochter anhalten. Im zweiten Teil ist Cäsar schwer erkrankt und um ihn zu retten, müssen seine Mannen die Götter der vier Elemente um ihre Hilfe bitten.

Zugegeben, die Story klingt nicht groß, aber sie ist auch weniger wichtig. Spannender als das Warum ist das Wie! Wer schon einmal Warcraft oder etwas ähnliches gespielt hat, kennt das Prinzip: Um die Straße zu bauen, braucht man Steine. Um Steine abzubauen, benötigt man Holz. Für Holz braucht man Essen und Essen wächst an Büschen. Um schneller zu arbeiten, benötigt man mehr Helfer, die aber Material brauchen. Außerdem kann man unterschiedliche Anlagen wie Lagerräume, Steinbrüche, Schmieden usw. bauen, die die Effizienz der Bauleute steigern.

Durch dieses einfache wie geniale Spielprinzip ergeben sich in vier Welten jeweils zehn Level unterschiedlicher Schwierigkeit. Ziel jedes Levels ist grundsätzlich die Fertigstellung der Straße, aber immer wieder haben die Römer mit bösen Tieren, Mittelknappheit und Erdbeben zu kämpfen, obendrein sitzt ihnen die Zeit im Nacken – denn natürlich soll jedes Level innerhalb einer bestimmten Zeit gelöst werden.

Zu Beginn übt man natürlich, aber schon nach wenigen Durchgängen hat man die Technik verstanden und kann sich der eigentlichen Aufgabe widmen: seine Taktik so zu verbessern, dass man im besten Fall nicht nur innerhalb der Maximalzeit, sondern sogar innerhalb der „Expertenzeit“ bleibt, denn das bringt die meisten Punkte. Wer beide Teile schon oft durchgespielt hat, der wird sehr genau wissen, wie er seine Produktion am schnellsten auf den Höchststand bringen kann, um die Level immer schneller zu schaffen.

Fortgeschrittenen Spielern fällt auch der Unterschied beider Teile auf: Im ersten Teil wartet man verhältnismäßig viel Spielzeit einfach nur darauf, dass die Römer durch die Level laufen und ihre Aufgaben erledigen. Der zweite Teil gefällt mir deshalb besser, weil man insbesondere am Anfang der jeweiligen Level mit recht viel Rohstoffen ausgestattet ist, so dass die Produktion einen größeren Schub erhält: So kann es direkt richtig losgehen.

Alles in Allem hat Realore hier ein sehr kurzweiliges Stück Spielgeschichte geschrieben, dem ich schon äußerst viele Abende völlig verfallen bin. Falls jemand ein stressfreies Taktikspiel sucht, das es (zumindest Teil I) auch auf dem iPhone gibt: Das Spiel ist sein Geld allemal wert.

Unten findet ihr Screenshots einiger Level.

Roads of Rome I 1
Roads of Rome I Beginn eines Levels
Roads of Rome I 2
Roads of Rome I Mitte des Levels

Roads of Rome II 1
Roads of Rome II Beginn eines Levels
Roads of Rome II 2
Roads of Rome II Ende des Levels

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.