Gestern war Weltbuchtag, darum schreibe ich über einige Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen oder gehört habe und die mir ganz besonders gut gefallen haben. Das Erbe des Zauberers ist das dritte Buch, das Terry Pratchett in seinem Scheibenwelt-Universum angelegt hat. Während es im ersten und zweiten um den Zauberer Rincewind und den ersten Touristen der Scheibenwelt, Zweiblum, ging, tauchen wir diesmal in die Welt der Hexen ein.
Die Geschichte beginnt damit, dass ein alter Zauberer seine Kraft auf ein gerade geborenes Baby überträgt, was das Kind zum Zauberer machen wird. Problem dabei: Er vertut sich und das Baby ist ein Mädchen, kein Junge. Das ist unerhört und alle dachten, dieses Vorgehen sei gar nicht möglich, aber hier sind wir nun. Es wächst ein aufgewecktes und sehr kluges Kind heran, das keine Hexe wird, sondern eine Zauberin. Die erste der Scheibenwelt.
Sie wächst bei der Hexe des Dorfes auf, die alle nur Oma Wetterwachs nennen. Die Oma wird sie unterrichten, doch schon bald stellt sich heraus, dass das Kind zur Schule gehen muss – zur Zaubereischule, versteht sich. Der Weg dorthin und der Weg hinein werden beschwerlich, denn selbstverständlich können nur Männer Zauberer werden. Glauben jedenfalls alle.
Und so beginnt also eine zweite Geschichtsreihe in der Scheibenwelt. Ich meine, die Hexen und Zauberer werden eines Tages auch auf Rincewind treffen. Man wird sehen.
Das Hörbuch ist von Katharina Thalbach unglaublich gut vorgelesen, ihre Stimme passt äußerst gut zum Thema und den Hexen. Ich empfehle, dieses Buch unbedingt in der Hörbuch-Variante zu genießen.
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