Politik – es muss ja doch mal sein

Ich äußere mich fast nie politisch. In diesem Blog hier ist es das erste Mal, auch in den sozialen Medien schweige ich dazu lieber. Es wird so viel gesagt und geschrieben – da muss ich nicht auch noch mitmischen. Das denke ich manches Mal auch beim Lesen der einen oder anderen Kommentare: „Hätte die- oder derjenige doch einfach besser geschwiegen.“ Ich mache für mich dieses eine Mal eine Ausnahme.

Denn es gibt einen Moment, an dem jede und jeder seine politische Meinung kundtun sollte. Nein, nicht sollte. Muss. Und das ist das Wählen. Denn wer nicht wählt, der lässt anderen mehr Spielraum und Gewicht für ihre Stimme. Wenn von zehn Menschen in einem Raum neun zum Italiener gehen möchten, aber nichts sagen, watscheln später alle zehn zum Griechen, weil nur die zehnte Person ihre Meinung kund getan hat.

Daher sehe ich das Wählen tatsächlich als Pflicht an. Und da gelten auch keine Ausreden wie „ich habe das nicht gewusst“ oder „ich hatte an dem Tag keine Zeit“. Einer Wahl kann man durch die vielen Plakate und die Wahlbenachrichtigung nicht entgehen und die Briefwahl funktioniert großartig. Tatsächlich: Seit Jahren nehme ich schon an der Briefwahl teil, weil ich nämlich vorher nicht weiß, ob ich an dem betreffenden Tag Lust und Zeit habe, ins Wahllokal zu gehen.

Am 14. Mai steht in NRW wieder eine Wahl an, wir wählen die Landesregierung, vereinzelt sieht man schon die ersten Plakate. Und am 24. September ist Bundestagswahl.

Geht da hin oder nutzt die Briefwahl. Niemand möchte so ein Desaster sehen wie das, von dem die Medien derzeit überflutet werden.


#projektTXT: „Hoffnungsschimmer“ || Foto: qimono / pixabay

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