Der TÜV

»Ich muss demnächst zum TÜV.«

Mit dieser Aussage provoziert man leicht folgende Nachfrage: »Du oder dein Auto?« Als ob das lustig wäre! Aber manche Menschen bezeichnen eine Art Durchchecken beim Arzt ebenfalls als TÜV. Wie dem auch sei: Mein Auto muss demnächst mal wieder dorthin.

Das bedeutet hauptsächlich zwei Dinge: Geld bezahlen und Überstunden abbauen. Denn die Karre muss zur Werkstatt, im schlimmsten Fall dauert das Prozedere auch eine Weile, so dass ich erst einmal sehen muss, wo ich ein Ersatzauto her bekomme. Und dann kostet das auch noch alles Geld!

So ein Auto ist ein seltsames Luxusgut. Im täglichen Leben soll es ständig verfügbar sein, und das ist es auch, so lange es denn funktioniert. Kosten entstehen allerdings ständig beim Tanken und ab und zu in der Werkstatt – dann allerdings auch gerne mal hoch auf der nach oben offenen Oh-mein-Gott-so-teuer-Skala. Trotzdem oder genau deswegen sitze ich jetzt hier und beschwere mich, dass ich Geld für etwas zahlen soll, das doch ohnehin täglich verfügbar ist. Welch ein Trugschluss.

Okay, liebes Auto, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Toll, dass du so fehlerfrei und immer wieder gerne (oder?!) fährst, fährst, fährst und fährst. Dafür gibt’s auch bald nen Ölwechsel.

car

Bild: Nemo/pixabay

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